Körpergefühl
Oberarmstraffung
Winkearme, schlaffe Oberarme, Hautüberschuss nach Gewichtsverlust: Absaugung, Straffung oder beides, je nach Befund. Absaugung meist in örtlicher Betäubung, Straffung meist in Vollnarkose, beides ambulant.
4,91von 5283 Bewertungen aus 4 QuellenAlle Bewertungen →„Ich ziehe im Sommer keine kurzen Ärmel mehr an.“
Dieser Satz fällt in der Beratung oft, meist mit einer Geste dazu: Die Hand greift an die Innenseite des Oberarms und zieht das Gewebe kurz nach unten. Manche Patientinnen sagen „Winkearme“, manche sprechen von der Haut, die beim Winken mitschwingt, manche meinen die Falte am Übergang zur Achsel, die in jedem BH stört. Gemeinsam ist allen, dass Sport und Ernährung an dieser Stelle nichts mehr verändern. Kein Zufall übrigens, dass die meisten dieser Gespräche im Frühjahr stattfinden, kurz bevor die Ärmel wieder kürzer werden.
Hinter dem gleichen Bild stecken allerdings zwei verschiedene Ursachen. Entweder liegt am Oberarm zu viel Fettgewebe, das die Haut nach unten zieht. Oder die Haut selbst hat ihre Spannung verloren, meist nach einer großen Gewichtsabnahme, und hängt, obwohl kaum noch Fett darunter ist. Welche der beiden Ursachen bei Ihnen im Vordergrund steht, entscheidet über den Weg: Fettabsaugung, Straffung oder beides zusammen.
Wer mit kräftigen Oberarmen kommt und abgesaugt wird, braucht danach in den meisten Fällen keine Straffung mehr, weil sich die Haut weit genug zusammenzieht. Die Absaugung hat also selbst einen Straffungseffekt. Die Oberarmstraffung im engeren Sinn, medizinisch Brachioplastik, braucht vor allem, wer die Haut nach eigener Gewichtsabnahme übrig behalten hat. Welcher Weg zu Ihren Armen passt, sehen wir uns in der Beratung gemeinsam an.
Was ist eine Oberarmstraffung (Brachioplastik) — und wann reicht die Absaugung der Oberarme?
Bei der Oberarmstraffung wird überschüssige Haut an der Innenseite des Oberarms entfernt. Der Schnitt verläuft vom Ellenbogen in Richtung Achsel; die Haut wird gestrafft und mit feinen Nähten verschlossen. Liegt noch Fett unter der Haut, geht der Straffung bei IMAGO eine Absaugung im selben Eingriff voraus: Das Areal wird zuerst mit der Wasserstrahl-Technik vollständig abgesaugt, erst dann wird geschnitten. Weil unter der Haut dann kein Fett mehr liegt, lässt sich der Überschuss ohne Zug entfernen und die Naht spannungsfrei verschließen. Lymphbahnen, Venen und Nerven bleiben bei diesem Vorgehen weitgehend geschont, Drainagen sind normalerweise nicht nötig. Die Straffung findet meist in Vollnarkose statt und ist trotzdem ambulant möglich.
Die Fettabsaugung der Oberarme allein ist der zweite Weg, und für viele Patientinnen der einzige, den sie brauchen. Der Grund ist ein einfacher Mechanismus: Beim Absaugen entstehen im Gewebe feine Kanäle, die anschließend mit körpereigenem Kollagen verkleben. Das Gewebe wird dadurch straffer als vorher. Nach einer reinen Gewichtsabnahme fehlt genau dieses Netz; die Haut hängt dann, obwohl das Fett weg ist. Deshalb sind die Patientinnen, die bei uns eine Straffung bekommen, meist diejenigen, die vorher selbst stark abgenommen haben. Wer abgesaugt wurde, braucht die Straffung nur selten.
Männer kommen deutlich seltener mit hängenden Oberarmen in die Beratung, und das hat einen anatomischen Grund: Beim Mann ist die Haut am Oberarm über Bindegewebe fester mit der Muskulatur verbunden, bei der Frau nicht. Bei Männern geht es deshalb meist um die Absaugung; eine Straffung wird nur selten nötig, etwa nach sehr großem Gewichtsverlust. Bei Frauen reichen dagegen schon kleinere Gewichtsschwankungen, damit die Haut ihre Spannung verliert.
Ein Beispiel aus der Beratung: Eine Patientin kommt mit dem festen Wunsch nach einer Straffung, weil eine Freundin eine hatte. Ihre Arme sind kräftig, die Haut aber noch elastisch. Dann rät Dr. Dumitrescu vom Schnitt ab und schlägt vor, zuerst abzusaugen und der Haut sechs bis zwölf Monate Zeit zu geben. Wie weit sie sich zurückzieht, kann vorher niemand versprechen. Die Erfahrung zeigt aber, dass die meisten Patientinnen nach diesem ersten Schritt gar keine Straffung mehr wollen.
- Winkearme: Fettdepots am Oberarm, die die Haut nach unten ziehen, meist gut durch Absaugung zu behandeln
- Schlaffe Oberarme nach Gewichtsverlust: Hautüberschuss bei wenig Fett, hier hilft nur die Straffung
- Mischbefund: viel Fett und lockere Haut, Absaugung und Straffung in einem Eingriff
- Störender Übergang zur Achsel (viele Patientinnen sagen „Achselratten“), oft gemeinsam mit den Oberarmen behandelt
- Oberarme als Spenderregion: das entnommene Fett kann im selben Eingriff für Brust, Po oder Hip Dips genutzt werden
- Lipödem an den Armen: eine eigene medizinische Fragestellung, siehe unsere Lipödem-Seiten
Für wen ist die Oberarmstraffung geeignet, und wann ist die Absaugung der bessere Weg?
Die typische Straffungs-Patientin hat aus eigener Kraft oder nach einer Magen-OP deutlich abgenommen und trägt die Haut am Oberarm seit Jahren mit sich herum. Die typische Absaugungs-Patientin hat kräftige Oberarme, die nicht zum Rest ihres Körpers passen, oft schon seit der Jugend, bei noch elastischer Haut. Beide Gruppen kommen mit demselben Wunsch, brauchen aber unterschiedliche Eingriffe. Was bei Ihnen zutrifft, zeigt der Tastbefund in der Beratung, nicht ein Foto.
- Ihre Haut am Oberarm hängt sichtbar, auch wenn Sie den Arm anspannen, und Sie haben in den letzten Jahren viel abgenommen: Dann ist die Straffung der richtige Weg
- Ihre Oberarme sind kräftig, die Haut aber noch straff und elastisch: Dann reicht in den meisten Fällen die Absaugung
- Ihr Gewicht ist seit mindestens drei Monaten stabil, denn eine spätere große Gewichtsänderung verändert das Ergebnis wieder
- Sie sind bereit, sechs Wochen Kompressionskleidung zu tragen, Tag und Nacht
- Sie sind Nichtraucherin oder hören vor dem Eingriff konsequent auf: Rauchen ist bei der Straffung der wichtigste Risikofaktor für Wundheilungsstörungen an der Narbe
- Sie akzeptieren bei der Straffung eine Narbe an der Innenseite des Oberarms, die sichtbarer ausfällt als eine Bauchnarbe
So läuft eine Oberarmstraffung oder Oberarm-Absaugung bei IMAGO ab
Beratung & Tastbefund
Wir schauen uns die Arme im Stehen und mit angespanntem Muskel an, prüfen, wie viel Fett unter der Haut liegt und wie weit sich die Haut zurückzieht, wenn man sie anhebt. Daraus ergibt sich, ob Absaugung, Straffung oder die Kombination sinnvoll ist. Dr. Dumitrescu sagt Ihnen dabei auch, wenn er die Straffung für verfrüht hält. Am Ende des Gesprächs kennen Sie den verbindlichen Gesamtpreis für den vorgeschlagenen Weg.
Aufklärung & Vorbereitung
Sie erhalten eine schriftliche Aufklärung über Ablauf, Risiken und Verhaltensregeln: Rauchstopp vor der OP, Pausieren von Blutverdünnern in Absprache mit dem verordnenden Arzt, keine Abnehmspritze in den zwei Wochen vor einer Narkose. Sie organisieren jemanden, der Sie nach dem Eingriff abholt; selbst fahren ist am OP-Tag nicht möglich. Die Kompressionskleidung besprechen wir vorab, damit sie am OP-Tag bereitliegt.
Eingriff: Absaugung meist in örtlicher Betäubung, Straffung meist in Vollnarkose
Die Absaugung der Oberarme gehört zu den Eingriffen, die Dr. Dumitrescu am liebsten in Lokalanästhesie macht, und das nicht nur wegen des Komforts: Sie können den Arm drehen und den Muskel anspannen, was bei der Kontrolle der Kontur hilft. Die Betäubung erfolgt über die Wasserstrahl-Lösung selbst, die Kreislaufbelastung ist gering. Eine Vollnarkose wählen wir bei der Absaugung nur bei sehr großem Befund, ausgeprägter Ängstlichkeit oder wenn weitere Körperregionen im selben Eingriff behandelt werden. Die Straffung findet dagegen meist in Vollnarkose statt; der Anästhesist rechnet sie separat ab. Die Absaugung beider Oberarme dauert etwa drei Stunden; kommt die Straffung hinzu, entsprechend länger. Beides ist ambulant: Sie gehen am selben Tag nach Hause; wer eine weite Anreise hat oder sich damit sicherer fühlt, kann eine Nacht bei uns bleiben.
Nachsorge & Kontrollen
Sechs Wochen Kompression Tag und Nacht, meist ein Kompressions-Bolero. Sechs Sitzungen manuelle Lymphdrainage, zwei- bis dreimal pro Woche, unterstützen das Abschwellen. Ein Taubheitsgefühl am Oberarm ist in den ersten Wochen normal und bildet sich zurück. Nach einer reinen Absaugung sind viele Patientinnen nach ein bis zwei Tagen wieder im Alltag; nach der Straffung rechnen Sie mit etwa einer Woche. Sport pausiert drei bis sechs Wochen, schwere Lasten sollten Sie in den ersten zwei Wochen meiden. Die Narbe wird in den ersten Wochen mit speziellen Pflastern flach gehalten; danach beginnt die Narbenpflege, die wir Ihnen zeigen.
Was Sie erwarten können
Nach der Absaugung sehen Sie die neue Kontur früh, oft schon nach zwei Wochen, wenn die erste Schwellung zurückgeht. Das Gewebe zieht sich über drei bis sechs Monate weiter zusammen; das Endergebnis beurteilen wir nach etwa einem halben Jahr. Nach der Straffung ist der Hautüberschuss mit der Operation entfernt, hier braucht vor allem die Narbe ihre Zeit.
Die Narbe verläuft an der Innenseite des Oberarms vom Ellenbogen Richtung Achsel und liegt nicht in den natürlichen Hautspannungslinien. Sie ist damit sichtbarer als eine Narbe am Unterbauch, das sagen wir jeder Patientin vorab. In den ersten Wochen ist an der Naht oft eine leichte Wulst zu sehen und zu tasten. Das ist normal, wir kleben die Narbe in dieser Phase gezielt ab, und sie flacht über Monate ab. Wie fein sie am Ende wird, hängt von Ihrer Haut, vom Rauchen und von der individuellen Heilung ab. Deshalb zeigen wir Ihnen schon in der Beratung, wie eine solche Narbe nach einem Jahr aussieht, nicht erst nach der OP.
Dass die Reihenfolge „erst absaugen, dann schneiden“ nicht nur unsere Erfahrung ist, zeigt eine Vergleichsstudie an Patientinnen nach großem Gewichtsverlust: Die liposuktionsgestützte Straffung hatte dort deutlich weniger Wundheilungsprobleme und weniger wulstige Narben als die klassische Technik, bei hoher Zufriedenheit der Patientinnen.
Wie stark sich die Haut nach einer Absaugung zurückzieht, zeigt sich erst im Verlauf; deshalb planen wir bei unklarem Befund gestaffelt. Nach kräftiger Absaugung kann der Ellenbogen im Verhältnis zum Oberarm etwas breiter wirken; das besprechen wir vorher. Kleine Unebenheiten lassen sich später durch eine punktuelle Nachabsaugung oder etwas Eigenfett ausgleichen. Eine erneute große Gewichtszunahme oder -abnahme verändert jedes Ergebnis.
Absaugung oder Straffung? Die Entscheidungshilfe aus der Beratung
Die Frage entscheidet sich an zwei Größen: Wie viel Fett liegt unter der Haut, und wie viel Haut ist übrig. In der Fachliteratur ist das als Stufenmodell beschrieben; im Beratungszimmer läuft es auf drei typische Situationen hinaus.
Manchmal sind die Oberarme kräftig, die Haut aber straff, häufig schon seit der Jugend und oft familiär. Dann reicht die Wasserstrahl-Absaugung fast immer aus, weil sich die Haut über den beschriebenen Kollagen-Effekt mitzieht. Eine Straffung wäre in dieser Situation eine unnötige Narbe.
Manchmal ist es umgekehrt: wenig Fett, aber hängende Haut. Das ist die Situation nach einer großen Gewichtsabnahme aus eigener Kraft, nach einer Magen-OP oder nach der Abnehmspritze. Absaugen bringt hier nichts mehr, es würde die Haut eher noch lockerer machen. Hier hilft nur die Straffung, mit der Narbe, die dazugehört.
Liegt beides vor, viel Fett und lockere Haut, kombinieren wir in einem Eingriff: Zuerst wird komplett abgesaugt, dann die überschüssige Haut entfernt. Der Vorteil dieser Reihenfolge ist, dass der Schnitt schmal bleibt und die Haut sich ohne Zug verschließen lässt.
Am häufigsten liegen Patientinnen irgendwo dazwischen, und dann lässt sich seriös nicht vorhersagen, wie weit sich die Haut nach der Absaugung zurückzieht. In diesem Fall kommt die Absaugung zuerst, und erst wenn die Haut sich gesetzt hat, stellt sich die Frage nach der Straffung überhaupt noch. Gebraucht wird sie dann selten.
- Kräftige Arme, straffe Haut: Absaugung allein
- Hängende Haut nach Gewichtsverlust, wenig Fett: Straffung
- Viel Fett und lockere Haut: Absaugung und Straffung in einem Eingriff
- Unklarer Hautbefund: erst absaugen, nach 6 bis 12 Monaten neu beurteilen
- Bei Männern meist Absaugung statt Straffung (festere Verbindung von Haut und Muskel)
Oberarme straffen ohne OP — wo die Wirkung von Sport aufhört
Diese Frage wird uns oft gestellt. Training formt den Muskel unter der Haut, und ein kräftigerer Trizeps lässt einen Oberarm ruhiger wirken. Fett an einer bestimmten Stelle oder überschüssige Haut erreicht er dagegen nicht, ebenso wenig wie Cremes, Wickel oder Geräte.
Für eine leichte Hauterschlaffung ohne echten Überschuss gibt es einen sanften Weg: Die Radiesse-Mesotherapie regt die Kollagenbildung an und verbessert die Hautqualität am Oberarm in zwei bis drei Sitzungen, ohne Ausfallzeit. Das ist eine Option für die frühe Phase, nicht für hängende Haut.
Der kleinste Eingriff, der wirklich Volumen verändert, ist die Absaugung in örtlicher Betäubung: ohne Narkose, ambulant, über wenige millimetergroße Zugänge, mit dem Straffungseffekt über das Kollagen. Für viele Patientinnen, die fragen, ob es auch ohne OP geht, ist genau das der Mittelweg, den sie gesucht haben.
Wo die Haut aber wirklich hängt, hilft am Ende nur, sie herauszuschneiden. Das sagt Dr. Dumitrescu auch Patientinnen, die zuerst ein Gerät oder eine Kur ausprobieren wollen, beim Bauch genauso wie am Arm.
Oberarme kombinieren: Eigenfett für die Brust, Achsel-Übergang, Rücken
Die Oberarme sind bei uns eine der beliebtesten Spenderregionen für Eigenfett. Das Gewebe dort ist erstaunlich ergiebig: Selbst bei schlanken Patientinnen kommen pro Seite oft einige hundert Milliliter zusammen, die im selben Eingriff aufbereitet und für einen natürlichen Brustaufbau, für Hip Dips oder den Po verwendet werden können. Damit erreichen Sie mit einem Eingriff zwei Ziele zugleich.
Ebenfalls häufig in einer Sitzung: der Übergang zur Achsel und die kleinen Wülste am oberen Rücken unterhalb des BH-Bandes. Anatomisch gehören sie zur selben Region, die Absaugung fließt hier ineinander.
Von einer Kombination raten wir eher ab, wenn die Oberarme zusammen mit großflächigen Regionen wie Bauch oder Oberschenkeln in einer Sitzung behandelt werden sollen. In örtlicher Betäubung setzt die Menge des Betäubungsmittels ohnehin eine Grenze, die Oberarme zählen dabei bereits als zwei Zonen. In Vollnarkose steigt mit jeder zusätzlichen Fläche das Risiko für Thrombose, Infektion und Blutverlust. Dr. Dumitrescu plant große Wünsche deshalb in Etappen mit zwei bis drei Monaten Abstand. Bei mehreren Straffungswünschen nach Gewichtsverlust kommt der Bauch zuerst, die Arme danach.
- Eigenfett aus den Oberarmen im selben Eingriff für Brust, Hip Dips oder Po nutzbar
- Achsel-Übergang und Rückenwülste meist zusammen mit den Oberarmen
- Keine Kombination mit großflächigen Regionen in einer Sitzung; Etappen mit 2 bis 3 Monaten Abstand
- Nach großem Gewichtsverlust: Bauch vor Armen
Weitere Behandlungen, die für Sie infrage kommen können
Was kostet eine Oberarmstraffung in Düsseldorf?
ab 4.700 €
Der Richtwert gilt für die reine Hautstraffung der Oberarme, ambulant in unserer Praxis in Düsseldorf, inklusive aller gültigen Steuern, wenn kein Fett mehr abzusaugen ist oder die Absaugung bereits erfolgt ist. Die Fettabsaugung beider Oberarme in örtlicher Betäubung beginnt bei ab 4.500 €; die örtliche Betäubung ist darin enthalten. Für die Kombination aus Absaugung und Straffung in einem Eingriff ergibt sich der Preis aus dem Umfang beider Schritte. Die Narkose für die Straffung wird separat vom Anästhesisten abgerechnet und variiert je nach Operationsdauer; die Kompressionskleidung kommt hinzu. IMAGO ist eine Privatpraxis. Ein ästhetisch motivierter Eingriff ist eine Selbstzahler-Leistung; private Versicherungen übernehmen ihn in der Regel nicht. Den genauen Gesamtpreis nennen wir Ihnen am Ende der Beratung.
Unverbindlicher Richtwert. Die tatsächliche Abrechnung erfolgt individuell nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Häufige Fragen
Was kostet eine Oberarmstraffung in Düsseldorf?
Bei IMAGO Aesthetics in Düsseldorf liegt der Richtwert für die reine Hautstraffung der Oberarme (ambulant, wenn kein Fett mehr abzusaugen ist oder die Absaugung bereits erfolgt ist) bei ab 4.700 €, inklusive aller gültigen Steuern. Die Fettabsaugung beider Oberarme in örtlicher Betäubung beginnt bei ab 4.500 €; die örtliche Betäubung ist darin enthalten. Werden Absaugung und Straffung in einem Eingriff kombiniert, ergibt sich der Preis aus dem Umfang beider Schritte. Die Narkose für die Straffung wird separat vom Anästhesisten nach Dauer abgerechnet; die Kompressionskleidung kommt hinzu. Unverbindlicher Richtwert. Die tatsächliche Abrechnung erfolgt individuell nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). IMAGO ist eine Privatpraxis. Ein ästhetisch motivierter Eingriff ist eine Selbstzahler-Leistung; private Versicherungen übernehmen ihn in der Regel nicht. Den genauen Gesamtpreis nennen wir Ihnen am Ende der Beratung.
Zahlt die Krankenkasse eine Oberarmstraffung?
Eine Oberarmstraffung oder Absaugung aus ästhetischen Gründen ist eine Selbstzahler-Leistung; das gilt in Deutschland bei jeder Praxis. Anders liegt der Fall bei einer medizinischen Fragestellung: Bei einem Lipödem der Arme oder bei Hautproblemen in der Falte nach großem Gewichtsverlust kann eine Indikation vorliegen. IMAGO ist eine Privatpraxis und rechnet mit Selbstzahlerinnen sowie privaten Kostenträgern ab. Liegt eine medizinische Indikation vor, kann Ihre private Krankenversicherung oder die Beihilfe die Kosten ganz oder teilweise erstatten. Gerne stellen wir Ihnen die dafür nötige medizinische Begründung aus. Eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist bei uns nicht möglich. Zum Lipödem der Arme finden Sie auf unseren Lipödem-Seiten die Regeln im Detail.
Örtliche Betäubung oder Vollnarkose?
Das hängt vom Eingriff ab. Die Absaugung der Oberarme machen wir in den meisten Fällen in Lokalanästhesie: Die Wasserstrahl-Lösung löst das Gewebe und betäubt es zugleich, Sie sind wach, können sich drehen und den Muskel anspannen. Die meisten Patientinnen sagen danach, sie hätten es sich schlimmer vorgestellt. Eine Vollnarkose wählen wir bei der Absaugung nur bei großem Befund, starker Ängstlichkeit oder wenn mehrere Regionen zugleich behandelt werden. Die Straffung findet meist in Vollnarkose statt, weil der Eingriff länger dauert; in Einzelfällen ist sie auch in örtlicher Betäubung möglich. Die Narkose wird separat vom Anästhesisten abgerechnet.
Ambulant oder mit Übernachtung?
Beides ist möglich. Die Absaugung ist immer ambulant. Auch die Straffung führen wir ambulant durch, weil bei unserer Technik keine Drainagen nötig sind. Sie gehen am selben Tag nach Hause, müssen aber abgeholt werden. Wer eine weite Anreise hat oder sich in der ersten Nacht betreut wissen möchte, kann eine Übernachtung bei uns dazubuchen. Medizinisch nötig ist sie nicht, für manche aber angenehmer.
Wie sichtbar ist die Narbe nach einer Oberarmstraffung?
Sichtbarer als eine Bauchnarbe, das sagen wir vorab. Sie verläuft an der Innenseite des Oberarms vom Ellenbogen Richtung Achsel; bei hängenden Armen ist sie in Ruhe verdeckt, beim Heben der Arme sichtbar. In den ersten Wochen zeigt sich häufig eine leichte Wulst an der Naht; wir tapen die Narbe in dieser Phase, sie flacht über Monate ab und verblasst über zwölf bis achtzehn Monate. Feine Haut ergibt schmalere Narben, Rauchen und Sonne verschlechtern sie. Die Länge richtet sich nach dem Hautüberschuss; wer vorher abgesaugt wurde, kommt oft mit einer kürzeren Narbe aus.
Reicht bei Winkearmen eine Fettabsaugung?
In den meisten Fällen ja, wenn das Fett die Ursache ist und die Haut noch elastisch. Die Absaugung entfernt das Volumen, und die Haut zieht sich über den Kollagen-Effekt mit. Ist die Haut dagegen bereits ausgeleiert, etwa nach großem Gewichtsverlust, macht die Absaugung allein sie eher noch lockerer. Zu welcher Gruppe Sie gehören, zeigt der Tastbefund. Im Zweifel warten wir erst den Effekt der Absaugung ab, bevor wir über eine Straffung entscheiden.
Wie lange muss ich Kompression tragen?
Sechs Wochen, Tag und Nacht, in der Regel einen Kompressions-Bolero, der Oberarme und Schultern umschließt. Das ist deutlich kürzer als etwa nach Eingriffen an den Unterschenkeln. Dazu empfehlen wir sechs Sitzungen manuelle Lymphdrainage, zwei- bis dreimal pro Woche, damit die Schwellung gleichmäßig abklingt. Die Kompressionskleidung besorgen Sie über uns oder per Rezept; Kosten und Passform besprechen wir vorab.
Wann kann ich wieder arbeiten, Auto fahren und Sport machen?
Am OP-Tag fahren Sie nicht selbst. Nach einer reinen Absaugung sind viele Patientinnen nach ein bis zwei Tagen wieder im Alltag und am Schreibtisch; nach der Straffung rechnen Sie mit etwa einer Woche. Schwere Lasten und Arbeiten über Kopf sollten Sie in den ersten zwei Wochen meiden. Sport pausiert drei bis sechs Wochen, je nach Umfang des Eingriffs. Ein Taubheitsgefühl am Oberarm ist in dieser Zeit normal und verschwindet meist von selbst.
Welche Risiken hat eine Oberarmstraffung?
Bei der Straffung stehen Narbenprobleme, Wundwasseransammlungen (Serome) und Wundheilungsstörungen an der Naht im Vordergrund. Eine Meta-Analyse über knapp 1.600 Patientinnen nennt Narbenprobleme bei rund zehn Prozent, Serome bei rund sechs Prozent und eine ästhetisch motivierte Nachoperation bei rund sieben Prozent; die begleitende Fettabsaugung senkte in dieser Auswertung das Komplikationsrisiko. Der wichtigste beeinflussbare Faktor ist das Rauchen: Es verschlechtert die Durchblutung des Hautlappens, die Naht kann aufgehen. Liegt bereits eine alte Narbe nahe der geplanten Schnittlinie, klären wir vorab, ob die Durchblutung dazwischen ausreicht. Ein vorübergehendes Taubheitsgefühl ist häufig, Nervenverletzungen sind selten. Bei der reinen Absaugung sind Unebenheiten das Hauptthema; sie lassen sich korrigieren.
Was, wenn nach der Absaugung Dellen oder Unebenheiten bleiben?
Kleine Unregelmäßigkeiten lassen sich beheben, sobald das Gewebe ausgeheilt ist, also frühestens nach etwa sechs Monaten. Je nach Befund saugen wir punktuell kleine Mengen nach oder füllen eine Delle mit etwas Eigenfett auf. Beides ist in örtlicher Betäubung möglich. Auch Ergebnisse auswärtiger Operationen beurteilen wir in unserer Korrektur-Beratung.
Gibt es Vorher-Nachher-Bilder?
Auf der Website zeigen wir bei ästhetischen Eingriffen bewusst keine vergleichenden Vorher-Nachher-Darstellungen; das Heilmittelwerbegesetz erlaubt sie hier nicht. In der persönlichen Beratung zeigen wir Ihnen dagegen Ergebnisse bei vergleichbarem Ausgangsbefund, damit Sie realistisch einschätzen können, was bei Ihren Armen erreichbar ist und wie eine Narbe nach einem Jahr aussieht.
Ich habe stark abgenommen (Magen-OP oder Abnehmspritze). Was gilt für mich?
Wichtig ist vor allem, dass Ihr Gewicht seit mindestens drei Monaten stabil ist, bevor wir planen. Nach großem Gewichtsverlust ist an den Armen fast immer die Haut das Thema, nicht das Restfett; die Straffung ist dann der passende Weg. Ein GLP-1-Präparat (Semaglutid, Tirzepatid) setzen Sie etwa zwei Wochen vor einer Vollnarkose ab, weil die verzögerte Magenentleerung das Narkoserisiko erhöht. Sollen mehrere Regionen gestrafft werden, beginnen wir mit dem Bauch und planen die Arme als eigenen Schritt danach.
Kann das Fett aus den Oberarmen für die Brust genutzt werden?
Ja, und das ist eine unserer häufigsten Kombinationen. Die Oberarme liefern pro Fläche überraschend viel Fett, auch bei schlanken Patientinnen. Es wird im selben Eingriff aufbereitet und als Lipofilling in die Brust, in Hip Dips oder den Po eingebracht. Realistisch bleibt der Zuwachs an der Brust moderat, etwa eine halbe bis eine Körbchengröße pro Sitzung. Die Lagerung nach der OP verträgt sich gut mit der Arm-Nachsorge.
Brauchen auch Männer eine Oberarmstraffung?
Seltener als Frauen. Die Haut am männlichen Oberarm ist über Bindegewebe fester mit dem Muskel verbunden und hängt deshalb weniger durch. Bei Männern geht es meist um Fettdepots, also um die Absaugung. Eine Straffung wird nur bei ausgeprägtem Hautüberschuss nötig, etwa nach sehr großem Gewichtsverlust.
Die auf dieser Seite genannten Methoden, Verläufe, Häufigkeiten und Erholungszeiten sind allgemeine Orientierungswerte aus Beratungspraxis und Fachliteratur. Ob bei Ihnen eine Absaugung, eine Straffung oder beides sinnvoll ist und welches Ergebnis realistisch zu erwarten ist, lässt sich erst nach persönlicher Untersuchung und ärztlicher Aufklärung beurteilen. Eine Erfolgsgarantie kann es bei ärztlichen Eingriffen nicht geben. Medizinische Leitlinien und die Rechtslage zur Kostenübernahme können sich ändern. Stand dieser Information: September 2026.
Wir schauen uns Ihre Arme in Ruhe an.
Ob Absaugung, Straffung, beides oder erst einmal nur der erste Schritt: Das lässt sich seriös nur nach einem Blick auf Haut und Gewebe sagen. In der Beratung nehmen wir uns die Zeit dafür, zeigen Ihnen die Narbe genauso wie die Möglichkeiten und lassen Ihnen die Entscheidung, in Ihrem Tempo.