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Körpergefühl

Korrektur nach Fettabsaugung

Wenn das Ergebnis einer früheren Operation Fragen offenlässt.

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Auch wenn Sie woanders operiert wurden — Sie können zu uns kommen.

Eine Fettabsaugung ist ein häufiger Eingriff — und nicht jedes Ergebnis fühlt sich hinterher stimmig an. Vielleicht sehen Sie Dellen oder Wellen, eine Seite wirkt anders als die andere, oder an einer Stelle wurde mehr entnommen, als Ihnen lieb ist. Damit zu einem anderen Arzt zu gehen, kostet Überwindung. Deshalb vorab in aller Klarheit: Auch wenn Ihre erste Operation nicht bei uns war, können Sie mit Ihrem heutigen Befund zu uns kommen. Das ist kein Versäumnis und kein Anlass für Scham.

Die wichtigste erste Nachricht ist oft eine beruhigende: Vieles, was in den ersten Wochen wie eine Delle oder Unregelmäßigkeit aussieht, ist keine — sondern unfertige Heilung. Das Gewebe braucht nach einer Liposuktion etwa sechs Monate, bis sich die endgültige Kontur zeigt. Ob ein Befund bleibt oder sich noch setzt, lässt sich erst nach dieser Reifungszeit seriös beurteilen.

Wir bewerten dabei keine fremde Behandlung — weder medizinisch im Rückblick noch juristisch. Wir schauen mit Ihnen nach vorn: Was zeigt der heutige Befund, was lässt sich verbessern, und was ist der sinnvollste nächste Schritt? Manchmal lautet die Antwort auch: abwarten — oder nichts tun.

Was lässt sich nach einer Fettabsaugung korrigieren?

Konturunregelmäßigkeiten sind das häufigste ästhetische Problem nach einer Liposuktion. Dazu zählen Dellen und Wellenbildung (wenn zu oberflächlich oder ungleichmäßig abgesaugt wurde), Asymmetrien zwischen beiden Seiten, sichtbare Stufen am Übergang zwischen behandelten und unbehandelten Zonen — und Volumenprobleme in beide Richtungen: Stellen, an denen zu viel entnommen wurde, und Stellen, an denen zu wenig entnommen wurde.

Für die Korrektur stehen zwei Werkzeuge zur Verfügung, einzeln oder kombiniert. Erstens die gezielte Nachabsaugung mit der Wasserstrahl-Technik (WAL): Sie eignet sich für verbliebene Depots, Übergangsstufen und Asymmetrien. Weil das Gewebe bei WAL kaum aufquillt, ist das Ergebnis während der Operation in Echtzeit beurteilbar — bei einer Feinkorrektur ist genau diese Präzision entscheidend.

Zweitens das Lipofilling: Eigenfett wird aus einer Spenderregion entnommen, aufbereitet und in Substanzdefekte eingebracht — es füllt Dellen und ausgeprägte Vertiefungen von innen auf. Die Kombination aus beidem — abtragen, wo zu viel ist, auffüllen, wo zu wenig ist — ist in der Fachliteratur als Standard der Konturkorrektur beschrieben.

Ebenso wichtig ist, was sich nicht korrigieren lässt: Die Qualität der Haut setzt Grenzen. Wenn die Haut nach der ersten Operation an Elastizität verloren hat oder Narbenplatten im Unterhautgewebe bestehen, ist eine vollständige Glättung nicht immer erreichbar. Eine Korrektur ist eine Angleichung — kein Zurücksetzen auf null. Genau deshalb beginnt sie bei uns mit einer ehrlichen Einschätzung, nicht mit einem OP-Termin.

  • Dellen und Wellenbildung — Nachabsaugung der Ränder, Auffüllen der Vertiefung mit Eigenfett
  • Asymmetrien — Angleichung beider Seiten per WAL-Feinkorrektur
  • Übergangsstufen — Harmonisierung zwischen behandelten und unbehandelten Zonen
  • Zu viel entnommenes Volumen — Aufbau mit Eigenfett (Lipofilling)
  • Zu wenig entnommenes Volumen — gezielte Nachabsaugung
  • Ehrliche Grenzen — Hautqualität und Narbenbildung entscheiden, was erreichbar ist

Für wen ist diese Beratung gedacht?

Für alle, die nach einer Fettabsaugung — bei uns oder anderswo — mit dem Ergebnis nicht im Reinen sind. Ob tatsächlich eine Korrektur sinnvoll ist, ob Abwarten die bessere Medizin ist oder ob der Befund im normalen Heilungsverlauf liegt, klären wir gemeinsam am heutigen Befund. Befunde und OP-Berichte können Sie vorab per E-Mail senden.

  • Sie wurden auswärts operiert und sehen Dellen, Wellen oder Unregelmäßigkeiten
  • Eine Körperseite wirkt nach der Operation anders als die andere
  • Am Übergang zu unbehandelten Zonen ist eine Stufe sichtbar
  • An einer Stelle wurde mehr Volumen entnommen, als Ihnen lieb ist
  • Das Ergebnis wirkt unvollständig — einzelne Depots sind geblieben
  • Sie sind unsicher, ob Ihr Befund endgültig ist oder noch zur Heilung gehört

So gehen wir vor

01

Zuhören & Befundaufnahme

Wir beginnen mit Ihrer Geschichte: Was wurde operiert, wann, was stört Sie heute? Bringen Sie — falls vorhanden — den OP-Bericht und Befunde mit, oder senden Sie beides vorab per E-Mail (Betreff: „Zweitmeinung — Befunde vorab"). Vieles lässt sich auch ohne Unterlagen klären; wichtig ist der heutige Befund, nicht eine vollständige Vorgeschichte. Eine Bewertung Ihres früheren Behandlers gehört nicht zu unserer Aufgabe — der Blick geht nach vorn.

02

Reifung beurteilen — korrigieren oder warten?

Liegt die erste Operation weniger als etwa sechs Monate zurück, ist das Gewebe in der Regel noch nicht ausgereift — Schwellungen, Verhärtungen und scheinbare Dellen können sich in dieser Zeit noch deutlich verändern. Dann lautet unsere Empfehlung meist: abwarten und den Verlauf kontrollieren. Eine Korrektur am unreifen Gewebe korrigiert oft etwas, das von selbst verschwunden wäre.

03

Optionen besprechen — ohne Vorgabe

Ist der Befund stabil, besprechen wir die Wege: gezielte Nachabsaugung, Lipofilling, die Kombination — oder bewusst keine Operation, wenn der erwartbare Gewinn den Aufwand nicht rechtfertigt. Wir erklären die Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen und mit dem, was realistisch erreichbar ist. Die Entscheidung treffen Sie.

04

Eingriff & Nachsorge

Eine Korrektur ist meist kleiner als die ursprüngliche Operation — je nach Umfang in Lokal- oder Vollnarkose, häufig ambulant. Danach gelten die bewährten Bausteine: Kompressionskleidung, Lymphdrainage, regelmäßige Kontrollen und persönliche Begleitung, bis sich das Ergebnis gesetzt hat. Bei kombinierten Korrekturen kann ein zweiter, kleinerer Schritt nach einigen Monaten sinnvoll sein — das planen wir von Anfang an transparent.

Was realistisch erreichbar ist

Eine Korrektur kann Konturen deutlich harmonisieren: Übergänge werden weicher, Dellen flacher, Seiten gleichen sich an. Wie weit das gelingt, hängt vom Ausgangsbefund ab — vor allem von der Hautqualität und davon, wie viel gesundes Fettgewebe als Arbeitsschicht verblieben ist.

Ehrlich ist: Eine Korrektur gleicht an, sie setzt nicht auf null zurück. Wer eine vollständige Glättung jeder Unregelmäßigkeit erwartet, wird enttäuscht — wer eine sichtbare, natürliche Verbesserung anstrebt, hat bei stabilem Befund gute Voraussetzungen. Genau diese Einordnung bekommen Sie vor jeder Entscheidung, nicht danach.

Auch das gehört zur Ehrlichkeit: Manchmal ist die beste Empfehlung, nichts zu operieren. Diese Einschätzung sprechen wir genauso klar aus.

Was kostet eine Liposuktion bei IMAGO?

Die Richtwerte je Körperregion — als Orientierung, was eine Nachabsaugung oder ein Eigenfettaufbau kosten kann — finden Sie im Preis-Menü auf der Kostenseite zu Körper & Konturierung. Der konkrete Korrektur-Preis richtet sich nach Ihrem Befund.

Zur Kostenübersicht

Häufige Fragen

Ich bin mit dem Ergebnis meiner Fettabsaugung unzufrieden — was kann ich tun?

Der erste Schritt ist eine Einordnung, keine Operation: Liegt der Eingriff weniger als sechs Monate zurück, kann sich der Befund noch deutlich verändern — viele scheinbare Dellen sind unfertige Heilung. Ist das Ergebnis stabil, lassen sich Unregelmäßigkeiten in vielen Fällen durch Nachabsaugung, Eigenfett oder eine Kombination verbessern. Sie können dafür ausdrücklich auch zu uns kommen, wenn Sie woanders operiert wurden — Befunde und OP-Bericht gern vorab per E-Mail (Betreff: „Zweitmeinung — Befunde vorab").

Kann man eine Fettabsaugung korrigieren?

In vielen Fällen ja. Verbliebene Depots, Asymmetrien und Übergangsstufen werden gezielt nachabgesaugt; Dellen und Substanzdefekte können mit aufbereitetem Eigenfett aufgefüllt werden. Die Kombination beider Verfahren ist in der Fachliteratur als Standard der Konturkorrektur beschrieben. Die Grenzen setzt vor allem die Hautqualität — was bei Ihnen erreichbar ist, lässt sich erst am Befund beurteilen.

Wie lange sollte ich nach der ersten OP warten, bevor ich über eine Korrektur entscheide?

In der Regel etwa sechs Monate — so lange braucht das Gewebe, bis Schwellungen abgeklungen sind und sich die endgültige Kontur zeigt. Eine Korrektur am unreifen Gewebe behandelt oft Befunde, die von selbst verschwunden wären, und arbeitet in verhärtetem, schlechter beurteilbarem Gewebe. Ausnahmen sind medizinische Komplikationen — die gehören zeitnah in ärztliche Beurteilung, unabhängig von Wartefristen.

Muss der erste Operateur die Korrektur machen?

Nein. In Deutschland gilt die freie Arztwahl — Sie entscheiden, wem Sie eine Korrektur anvertrauen. Manche Patientinnen kehren für eine Nachbesserung zum ersten Behandler zurück, andere wünschen sich bewusst eine unabhängige zweite Einschätzung. Beides ist legitim. Rechtliche Fragen zu Ihrem früheren Eingriff können und dürfen wir nicht beurteilen — dafür sind Ärztekammer oder eine juristische Beratung zuständig. Unser Beitrag ist die medizinische Einschätzung Ihres heutigen Befunds.

Können Dellen nach einer Fettabsaugung mit Eigenfett aufgefüllt werden?

Ja — das Auffüllen von Konturdefekten mit aufbereitetem Eigenfett (Lipofilling) ist ein etabliertes Verfahren, dessen Ergebnisse in klinischen Serien gut dokumentiert sind. Das Fett wird aus einer Spenderregion entnommen, aufbereitet und gezielt in die Vertiefung eingebracht. Da ein Teil des Fettes resorbiert wird, kann ein zweiter, kleinerer Durchgang sinnvoll sein. Ob Ihre Haut- und Gewebesituation dafür geeignet ist, klären wir in der Beratung.

Was ist bei einer Korrektur realistisch — und was nicht?

Realistisch sind weichere Übergänge, flachere Dellen und eine sichtbar harmonischere Kontur. Nicht realistisch ist ein Ergebnis, als hätte die erste Operation nie stattgefunden: Hautelastizität und innere Vernarbung setzen Grenzen, die auch die beste Technik nicht aufhebt. Deshalb sagen wir Ihnen vor der Entscheidung, welche Verbesserung wir für erreichbar halten — und raten ab, wenn der erwartbare Gewinn den Eingriff nicht rechtfertigt.

Was kostet eine Korrektur nach einer Fettabsaugung?

Das hängt vom Befund ab — eine kleine Nachabsaugung einer Zone ist etwas anderes als eine kombinierte Korrektur mit Eigenfettaufbau. Einen pauschalen Katalogpreis gibt es deshalb nicht; nach der Untersuchung erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag mit dem Gesamtpreis. Das Beratungsgespräch selbst ist eine privatärztliche Leistung (50 €, Abrechnung nach GOÄ). IMAGO ist eine Privatpraxis. Ein ästhetisch motivierter Eingriff ist eine Selbstzahler-Leistung; private Versicherungen übernehmen ihn in der Regel nicht. Den genauen Gesamtpreis nennen wir Ihnen am Ende der Beratung.

Kann ich Befunde und OP-Berichte vorab schicken?

Ja — und es hilft der Vorbereitung: Senden Sie OP-Bericht, Arztbriefe und aktuelle Fotos vorab per E-Mail an info@imago.world, Betreff: „Zweitmeinung — Befunde vorab". Dr. Dumitrescu sichtet die Unterlagen vor dem Termin. Wenn Unterlagen fehlen, ist das kein Hindernis — entscheidend ist der heutige Befund, den wir ohnehin persönlich untersuchen.

Übernimmt die Krankenkasse die Korrektur oder das Gespräch?

Eine ästhetisch motivierte Korrektur ist eine Selbstzahler-Leistung. Das Zweitmeinungsgespräch ist eine privatärztliche Leistung; die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Das kostenlose Zweitmeinungsverfahren der gesetzlichen Krankenkassen (§ 27b SGB V) gilt nur für bestimmte planbare Kassen-Eingriffe — plastisch-ästhetische Operationen fallen nicht darunter; es läuft über Ihre Krankenkasse, nicht über eine Praxis.

Die auf dieser Seite genannten Methoden, Verläufe und Erholungszeiten sind allgemeine Orientierungswerte. Welches Verfahren bei Ihnen sinnvoll ist und welches Ergebnis individuell zu erwarten ist, lässt sich erst nach persönlicher Untersuchung und ärztlicher Aufklärung beurteilen. Eine Erfolgsgarantie kann es bei ärztlichen Eingriffen nicht geben.

Erst eine ehrliche Einschätzung — dann Entscheidungen.

Ob Korrektur, Abwarten oder bewusst nichts tun: Wir ordnen Ihren Befund in Ruhe ein — auch und gerade, wenn Sie woanders operiert wurden. Befunde können Sie vorab per E-Mail senden.