Narbenkorrektur

Sichtbare Narben nach Operationen, Unfällen oder einer Verbrennung können für den Betroffenen sehr belastend sein. Darüber hinaus kann es bei bestimmten Narben an ungünstigen Stellen zu Funktionseinschränkungen kommen, wie zum Beispiel bei einem Gewebeverlust durch Verbrennung an einem Gelenk. Die Haut zieht sich zusammen, kann sich nicht mehr dehnen und das Gelenk wird im schlechtesten Fall unbeweglich.
Ein plastisch-chirurgischer Eingriff kann hier Abhilfe schaffen.
Narben können dadurch zwar nicht komplett entfernt werden, doch sowohl Optik als auch Funktion können stark verbessert werden.

Je nach Narbentyp und -größe gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. In einem ausführlichen Beratungsgespräch legen wir Ihnen gerne die verschiedenen Möglichkeiten dar und finden die für Sie am besten geeignete.

Eine Operation zur kleineren Narbenkorrektur wird meistens ambulant und unter lokaler Betäubung vorgenommen. Bei größeren Narben sollten Sie einen kurzen stationären Aufenthalt einplanen. Sie erhalten nach der Op einen Verband und sollten sich je nach Umfang des Eingriffs 1-2 Wochen schonen.
Da wir für die Nähte in der Regel Fäden verwenden, die sich nach einiger Zeit von selbst auflösen, entfällt das Fädenziehen.

Das Ergebnis der Korrektur hängt von Größe und Typ der Narbe ab, aber auch von der individuellen Wundheilung und der anschließenden Narbenpflege und Schonung. Silikonpflaster und –salben können zusätzlich unterstützend wirken, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei einer Narbenkorrektur Risiken, die jedoch minimiert werden, wenn ein Fachmann ihn vornimmt und die Nachsorge gut und aufmerksam erfolgt.
Dennoch kann es zu leichten Schwellungen und Blutergüssen kommen.
Eine umfangreiche Aufklärung, auch bezüglich eventueller Vorerkrankungen, ist uns hierbei besonders wichtig.

Bei weiteren Fragen und für einen Beratungstermin kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!