Gynäkomastie

Eine sogenannte „Männerbrust“ kommt nicht nur bei Übergewicht vor, sondern kann auch schlanke und sportliche Männer betreffen. Die Betroffenen fühlen sich oft in ihrer Lebensqualität eingeschränkt und trauen sich nicht in die Sauna, ins Schwimmbad oder zum Sport. Schon das Tragen eines engeren T-shirts kann zu großem Unwohlsein führen.

Ursachen können neben Fettleibigkeit auch die Einnahme von Medikamenten, eine familiäre Veranlagung oder ein hormonelles Ungleichgewicht sein.
Hier kann eine Brustkorrektur Abhilfe schaffen und zu einem männlicheren Erscheinungsbild beitragen.

Eine gründliche Voruntersuchung und ein ausführliches Beratungsgespräch sind uns wichtig um der Ursache der Gynäkomastie auf den Grund zu gehen. Eventuell sind weitere Voruntersuchungen nötig, wie zum Beispiel eine Mammographie oder eine Untersuchung beim Urologen, um Tumore oder ähnliches auszuschließen.
Je nachdem, ob es sich um Fett- oder Drüsengewebe handelt, ist eine andere Behandlung vonnöten und nicht immer ist eine Operation nötig.

Eine Minimierung von Fettgewebe kann durch eine Fettabsaugung erreicht werden, während die Entfernung von überschüssigem Drüsengewebe chirurgisch erfolgt.

Vor der Operation ist zu beachten, dass ca. zwei Wochen lang keine blutverdünnenden Mittel wie z.B. Aspirin mehr eingenommen wurden und idealerweise das Rauchen eine Woche vor und drei Wochen nach der OP eingeschränkt wird um die Wundheilung zu verbessern.
Nach der Operation sollte 6 Wochen lang eine Kompressionsweste getragen und körperliche Anstrengung vermieden werden.
Das Endergebnis wird nach ca. 6 Monaten sichtbar sein.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei einer Brustkorrektur Risiken, die jedoch minimiert werden, wenn ein Fachmann sie vornimmt und die Nachsorge gut und aufmerksam erfolgt. Eine umfangreiche Aufklärung, auch bezüglich eventueller Vorerkrankungen, ist uns hierbei besonders wichtig.

Durch moderne Operationstechniken sind unauffällige Narben und ein natürliches Ergebnis zu erwarten, was jedoch auch von der persönlichen Veranlagung und der durchgeführten Nachsorge abhängt. Zum Beispiel sollten die Narben 6 Monate lang nicht der Sonne ausgesetzt werden, damit sie hell und fein bleiben.
Nach Abschluss der Wundheilung gibt es keinerlei Einschränkungen mehr.
Da wir für die Nähte in der Regel Fäden verwenden, die sich nach einiger Zeit von selbst auflösen, entfällt das Fädenziehen.

Bei Wiederauftreten der Gynäkomastie, zum Beispiel nach erneuter Einnahme von Medikamenten, kann der Eingriff in der Regel problemlos wiederholt werden.

Bei weiteren Fragen und für einen Beratungstermin kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular.

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