Bauchdeckenstraffung

Ein Hautüberschuss am Bauch, der mit fehlender Spannkraft der Haut einhergeht, kann die Lebensqualität stark einschränken. Schwimmbad- und Saunabesuche, aber auch schon ein engeres Shirt werden als äußerst unangenehm empfunden und daher vermieden.
Ursache können eine Schwangerschaft, starker Gewichtsverlust oder auch einfach das Alter sein.
Wenn der Hautüberschuss so groß ist, dass er auch durch Sport nicht mehr zu beheben ist, kann eine Abdominoplastik zu einem straffen und schön geformten Bauch verhelfen.
Dieser Eingriff ist gut mit einer Fettabsaugung kombinierbar um eine noch schönere Form zu erreichen.

Uns sind ein ausführliches Vorgespräch sowie eine umfassende Voruntersuchung sehr wichtig. Hierbei besprechen wir mit Ihnen Ihre Ziele und Wünsche und die Operationstechniken, die zu einem realistischen Ergebnis möglichst nah an Ihrem Wunschbild führen.
Um langfristig ein gutes Ergebnis zu erhalten, sollten Sie die OP erst nach einer gewünschten Schwangerschaft, bzw. bei einer Gewichtsabnahme nach Erreichen Ihres Wunschgewichtes vornehmen. Anderenfalls könnte sich der Bauch erneut verändern.

Es gibt zwei Arten um Haut- und Fettschürzen zu entfernen:
Zum einen die komplette Abdominoplastik, bei der ein horizontaler Hautschnitt oberhalb des Schambeins erfolgt. Das Gewebe an Unter- und Oberbauch wird abgelöst, gestrafft und der Überschuss entfernt. Falls notwendig wird die Bauchmuskulatur zusammengeführt und der Bauchnabel neu positioniert.
Zum anderen die kleine Abdominoplastik, die grundlegend gleich verläuft, nur dass sie sich auf einen kleineren Bereich, meist den Unterbauch, begrenzt. Der Schnitt ist kürzer und auch der Bauchnabel bleibt in der Regel unberührt.

Nach beiden Eingriffen sollte man mit 1-2 Tagen Klinikaufenthalt rechnen. Ebenso sollte man ca. 2 Wochen einplanen, in denen man nur eingeschränkt am Alltag teilnehmen kann.
6 Wochen lang sollte ein Kompressionsmieder getragen und körperliche Anstrengung vermieden werden.
Die Narben werden durch Unterwäsche oder Bikini verdeckt und verblassen innerhalb von 6 Monaten, sofern man sie in dieser Zeit nicht der Sonne aussetzt. Dann ist auch das Endergebnis sichtbar.

Vor der Operation ist zu beachten, dass ca. zwei Wochen lang keine blutverdünnenden Mittel wie z.B. Aspirin mehr eingenommen wurden und idealerweise das Rauchen eine Woche vor und drei Wochen nach der OP eingeschränkt wird um die Wundheilung zu verbessern.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei einer Bauchdeckenstraffung Risiken, die jedoch minimiert werden, wenn ein Fachmann sie vornimmt und die Nachsorge gut und aufmerksam erfolgt. Dennoch kann es zu Blutergüssen, Schwellungen und sehr selten auch zu Infektionen kommen. Eine umfangreiche Aufklärung, auch bezüglich eventueller Vorerkrankungen, ist uns hierbei besonders wichtig.

Bei weiteren Fragen und für einen Beratungstermin kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder über das Kontaktformular.

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